Նաիրա ՔոչարԲանաստեղծուհի
Jenseits des Schmerzes
Բանաստեղծուհի

Jenseits des Schmerzes

Նաիրա Քոչար

©️Նաիրա Քոչար, 2024, Բանաստեղծություններ

10 €

Հատված

„Jenseits des Schmerzes“ markiert einen Wendepunkt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der zugleich eine Vision der Zukunft umfasst. Der Schmerz, sowohl der vergangene als auch der gegenwärtige, wird mit der Zeit überwunden und ebnet den Weg zu einer transzendenten Wirklichkeit.

Diese Überwindung erreicht die Autorin durch ein vertieftes Bewusstsein für göttliche Liebe und Hingabe. Das Bild einer starken Frau wird zum Symbol dieses Übergangs. Besonders faszinierend ist das philosophische System der Autorin, in dem der Traum als Mittel dient, um Schmerz zu überwinden. Die erträumte, ersehnte Realität, die einst in der Vergangenheit existierte, wird zu einer rein poetischen Erinnerung und einer neuen Wirklichkeit. Naira Kochar‘s „Jenseits des Schmerzes“ ist ein grundlegender Beitrag zur modernen Literatur und erscheint nun erstmals in deutscher Übersetzung für ein fremdsprachiges Publikum.

DAS ERWACHEN Noch vor dem Frühling keimte der Same. Er verhöhnte Eis und Kälte. Hemmungslos gierig, hungrig und furchtlos, so wie das zarte Schneeglöckchen, spross er aus der Erde und brach hervor. Und ich bin erwacht... Mit dem Willen, ins Licht zu wachsen, mit geschlossenen Augen, doch wach. Gebunden unter der Erde, aber erlöst. Von Trauer verschüttet, jedoch befreit. Und ich bin erwacht... In meinen Armen, in meinem Schoß. Still, friedlich, gerettet mit dichtem Herzen, Vom Schmerz gestärkt, mit klarem Blick, mit zerbrechlich starker Weiblichkeit, mit meinem strahlenden Selbst.

ICH HABE DICH VERLASSEN Ich kam und blieb im Flur deiner Arme. Ich kam und wurzelte im Boden deiner Worte. Ich kam und weilte im Tal deiner Seele. Ich kam und wohnte im Land deiner Liebe. Du hast mich geraubt, geraubt in deinen Armen. Du hast mich gestohlen, gestohlen mit deinen Worten, beraubt, das meine von mir, beraubt, das unsere von uns. Doch mein Herz hat mich versorgt, mein Herz nahm mich auf, mein Herz hat dich verjagt.

ICH HABE DICH VERLASSEN Ich kam und blieb im Flur deiner Arme. Ich kam und wurzelte im Boden deiner Worte. Ich kam und weilte im Tal deiner Seele. Ich kam und wohnte im Land deiner Liebe. Du hast mich geraubt, geraubt in deinen Armen. Du hast mich gestohlen, gestohlen mit deinen Worten, beraubt, das meine von mir, beraubt, das unsere von uns. Doch mein Herz hat mich versorgt, mein Herz nahm mich auf, mein Herz hat dich verjagt.

Denn ich weiß ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren. Jeremia 29:11 ELB